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Schloss Weesenstein


Lustwandeln im Weesensteiner Schlosspark

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Foto © Tourismusverband Sächsische Schweiz, Frank Richter

Mindestens 700 Jahre lang wurde gebaut und abgerissen, verändert und erhalten. Und so entstand ein Bauwerk, das in seinen Mauern Spuren von Gotik bis zum Klassizismus birgt. Illusionistische Fassadenmalerei ließ das Schloss im 18. Jahrhundert zu einem malerischen Belvedere werden.

Das „Unterschloss“ , in der Renaissance als zweiflüglige Schlossanlage ausgeführt und in barocker Zeit überformt, beherbergt die herrschaftlichen Wohnräume. Hier finden sich neben dem originalen Mobiliar und schmückenden Accessoires vor allem historisch wertvolle Tapeten, so u. a. eine barocke Mechelner Goldledertapete, eine chinesische Papiertapete und eine „Panoramique“ mit Szenen aus dem chinesischem Alltag.

Auszüge aus der Schlossgeschichte
Die urkundliche Ersterwähnung 1318 spricht vom zur Burggrafschaft Dohna gehörenden „Weysinberg, dem huse“. Mit der Niederlage Sachsens im Siebenjährigen Krieg müssen sich die Bünaus von Schloss und Herrschaft Weesenstein trennen. Danach erwirbt 1830 König Anton von Sachsen Weesenstein als Privatbesitz der Wettiner. Während des ersten Weltkrieges verkaufen die Wettiner Schloss und Rittergut an Bürgerliche. Von Ihnen erwirbt der Landesverein Sächsischer Heimatschutz das Schloss und gründet 1934 das seither mit wenigen Unterbrechungen bestehende Museum.

Realisierung: Roland Frenzel